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Wir stützen unsere Energiewirtschaft

Wirtschaftsbereiche brauchen eine starke Branchenvertretung – das trifft auf die Landwirtschaft ebenso zu wie auf das Gastgewerbe, das Handwerk, den Handel und die Energiewirtschaft. In Südtirol vertritt der SEV als Dachverband nicht „nur“ die Interessen kleiner und mittlerer Energieunternehmen, Energiegenossenschaften und Stadtwerke – der SEV hat sein Dienstleistungsangebot seit der Verbandsgründung 2006 auch erheblich erweitert.

Stichwort Lobbying: Die Debatte um die Regulierungsbestimmungen der italienischen Aufsichtsbehörde ARERA für
Fernheizwerke oder die neuen Förderrichtlinien der Südtiroler Landesregierung im Bereich der Fernwärmenetze zeigen, wie wichtig ein wirksames Lobbying ist. Der SEV hat sich – als einzige Vertretung aus Südtirol – in intensiven Gesprächen
mit der ARERA-Spitze für die Südtiroler Heizwerke eingesetzt und entsprechende Ergebnisse erzielt.

Die Regulierungsdebatte zeigt auch: Die Fernheizwerke werden in Zukunft – wie heute die Stromproduzenten und Stromverteiler – Bestimmungen unterworfen sein, die eine professionelle Betriebsstruktur erfordern. Der SEV übernimmt für seine Mitglieder bürokratische Verpflichtungen und hilft bei der Modernisierung der Betriebe. Das heißt auch:
Ohne einen eigenen Verband wären zahlreiche Energieunternehmen auf sich allein gestellt

Mit anderen Worten: Auf politische Entscheidungsträger sollte sich eine Branche – das lehrt zumindest unsere praktische Erfahrung in Südtirol – nicht unbedingt verlassen. Der Aufbau einer von den Betrieben selbst getragenen, autonomen, demokratisch geführten, dezentral strukturierten und bodenständigen Organisation, die mit ihren vielseitigen Angeboten zur Stütze eines ganzen Wirtschaftsbereichs werden kann, ist auch deshalb einfach unerlässlich.

Stichwort Europa: Im Rahmen des europäischen Genossenschaftsverbunds REScoop hat der SEV Maßnahmen zur
Steigerung der Energieeffizienz untersucht, die allen Mitgliedsbetrieben – als Toolbox – zur Verfügung gestellt werden. Ein Verband kann heute eben nicht nur in einem lokalen oder nationalen Umfeld arbeiten – sondern muss über die
Grenzen schauen. Der SEV tut das seit seiner Gründung und arbeitet eng mit europäischen Partnern zusammen.

Lobbying und Dienstleistungen, die politische Vertretung und ein intensiver Know-how-Transfer, die Hilfestellung
bei bürokratischen Verpflichtungen und der Blick in die Zukunft – in seiner Arbeit verbindet der SEV diese Faktoren. Beispiel Stromhandel: SEV-Mitglieder können den Ein- und Verkauf von Energie inzwischen über den eigenen Verband erledigen.
Übrigens: Wenn Mitglieder den Stromhandel an den SEV delegieren, unterstützten sie nicht nur ihr Unternehmen. Denn die Gewinne aus dem Stromhandel werden – zum Vorteil der SEV-Mitglieder – in die weitere Verbesserung und den Ausbau des
Serviceangebots investiert.



 
 
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