Stromverteiler: Erfolg in Rom
05.12.2025
Am 4. Dezember 2025 hat der Ministerrat die im Autonomiestatut verankerte Regelung der Konzessionsvergabe für die Stromverteilung in der Region Trentino-Südtirol mit einer Durchführungsbestimmung neu geregelt. Die Regierung folgt damit einem – von SVP-Senator Meinhard Durnwalder eingebrachten und mit dem Südtiroler Energieverband abgestimmten – Vorschlag der 12-er-Kommission. Demnach können bestehende Konzessionen um bis zu 20 Jahre verlängert werden, wenn die Betreiber entsprechende außerordentliche Investitionspläne vorlegen. Die Konzessionen für Stromverteiler endeten ursprünglich am 31. Dezember 2030 und hätten bis zum 31. Dezember 2025 neu ausgeschrieben werden müssen. Verlängerte Konzessionen würden, falls der gesamte Zeitrahmen genutzt wird, erst im Dezember 2050 auslaufen.
Der Südtiroler Energieverband hat sich in den vergangenen Monaten – gemeinsam mit Energielandesrat Peter Brunner und insbesondere mit Meinhard Durnwalder – intensiv dafür eingesetzt, eine tragfähige Lösung für die Südtiroler Stromverteiler zu erreichen. Ziel war es, die Entscheidungsbefugnis über die Verlängerung der Konzessionen auf Landesebene zu verankern. Mit der nun von der Regierung verabschiedeten Durchführungsbestimmung ist dieses Ziel erreicht: Künftig prüft Südtirol selbst die von den Betreibern vorgelegten Investitionspläne und entscheidet eigenständig über mögliche Verlängerungen – nicht Rom.
Im Rahmen der derzeit laufenden Haushaltsdebatte im italienischen Parlament hat der SEV – in Zusammenarbeit mit Senator Meinhard Durnwalder – einen Antrag eingebracht, der eine Ausnahme für Stromverteilungsbetriebe mit weniger als 25.000 Entnahmepunkten vorsieht. Diese Unternehmen wären damit vollständig von den im Zusammenhang mit einer Konzessionsverlängerung vorgesehenen Auflagen befreit und müssten keine außerordentlichen Investitionspläne vorlegen.
Der Südtiroler Energieverband hat sich in den vergangenen Monaten – gemeinsam mit Energielandesrat Peter Brunner und insbesondere mit Meinhard Durnwalder – intensiv dafür eingesetzt, eine tragfähige Lösung für die Südtiroler Stromverteiler zu erreichen. Ziel war es, die Entscheidungsbefugnis über die Verlängerung der Konzessionen auf Landesebene zu verankern. Mit der nun von der Regierung verabschiedeten Durchführungsbestimmung ist dieses Ziel erreicht: Künftig prüft Südtirol selbst die von den Betreibern vorgelegten Investitionspläne und entscheidet eigenständig über mögliche Verlängerungen – nicht Rom.
Im Rahmen der derzeit laufenden Haushaltsdebatte im italienischen Parlament hat der SEV – in Zusammenarbeit mit Senator Meinhard Durnwalder – einen Antrag eingebracht, der eine Ausnahme für Stromverteilungsbetriebe mit weniger als 25.000 Entnahmepunkten vorsieht. Diese Unternehmen wären damit vollständig von den im Zusammenhang mit einer Konzessionsverlängerung vorgesehenen Auflagen befreit und müssten keine außerordentlichen Investitionspläne vorlegen.
