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Das Debranding

02.04.2019
Zur Erinnerung: 2007 war es dem SEV gelungen, kleine und mittlere Verteilerbetriebe vom so genannten "unbundling funzionale" zu befreien. Laut einem Beschluss der Aufsichtsbehörde für Strom und Gas (AEEGSI, heute ARERA) aus dem Jahr 2015 hätten alle Stromverteiler mit eigener Produktion die Geschäftsbereiche Produktion, Trading und Verteilung – organisatorisch und funktional – voneinander trennen müssen. Die vom SEV erarbeitete und vollinhaltlich übernommene Beschlussvorlage befreite damals Verteilerbetriebe mit weniger als 25.000 Anschlusspunkten von diesem Verfahren. 

Aber: Diese Ausnahmeregelung gilt nicht für den Stromverkauf. Konkret: Wer Strom an Endkunden verkauft und gleichzeitig im geschützten Grundversorgungsdienst und auf dem freien Markt tätig ist, muss die Markenpolitik und die Kommunikationskanäle dieser beiden Geschäftszweige entflechten. Im Detail bedeutet das: Der Verkäufer muss zwei Marken und zwei WEB-Portale (für den freien Markt und den Grundversorgungsdienst) führen sowie die Räumlichkeiten und das Personal strikt voneinander trennen. Das betrifft auch den Zugang zu Datenbanken oder Verkaufsräumen. Diese Regelung
gilt ebenfalls für Genossenschaften, die Nicht-Mitglieder auf dem freien Markt oder im Grundversorgungsdienst beliefern.

Info: stephanie.maffei@sev.bz.it











 
 
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