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Das Netz denkt

18.06.2014
In der Vergangenheit dienten Stromnetze ausschließlich der Übertragung elektrischer Energie – in Zukunft wird deren Nutzung erheblich ausgeweitet. Der Grund dafür ist einfach: Ohne „intelligent“ gesteuerte Netze ist eine effiziente und nachhaltige Versorgung mit erneuerbarer Energie nicht möglich. Die Produktion konventioneller Kraftwerke lässt sich auf Knopfdruck steuern – bei den Energieträgern Wind, Sonne und Wasser ist das nicht der Fall. Aber: Die Versorgung mit Energie muss immer stabil und zuverlässig sein.

„Intelligente“ Stromnetze liefern Energie – und wertvolle Informationen

Die Lösung sind „denkende“ Netze, die einen Informationsfluss zwischen Versorgern und Kunden ermöglichen. Der
Stromlieferant kann dann auf Bedarfsprognosen zurückgreifen und die Lastregelung im Netz steuern. Der Konsument hat wiederum die Möglichkeit, sich Preisvorteile zu sichern, indem der den Verbrauch auf Zeiten mit geringer Netzauslastung konzentriert. Wie wichtig diese Laststeuerung ist, belegt die Statistik: 2009 waren die Stromnetze in der Schweiz im Jahresdurchschnitt nicht einmal zur Hälfte ausgelastet

Unterstützt vom Land Südtirol arbeitet der Südtiroler Energieverband mit seinen Partnern Syneco und Etschwerke an der „intelligenten“ Verknüpfung von Erzeugung, Speicherung, Netzmanagement und Verbrauch in unserem Land und betreibt Innovationsforschung. Und das ist unerlässlich, wenn wir unsere Klimaziele in Südtirol wirklich erreichen wollen.

Rudi Rienzner
Geschäftsführer Südtiroler Energieverband




 
 
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