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Der SEV nimmt am 6. Energiesymposium in Brüssel teil

Die Stimme des SEV wird gehört – auch jenseits der Südtiroler Landesgrenzen. So nimmt SEV-Direktor Rudi Rienzner – gemeinsam mit ausgewählten 48 Entscheidungsträgern aus der europäischen Energiewirtschaft sowie den EU Kommissaren Günther Oettinger (Digitale Wirtschaft) und Miguel Arias Cañete (Klimaschutz und Energie) – am 6. Energiesymposium in Brüssel teil. Die Veranstaltung begann bereits gestern und wird heute fortgesetzt. Im Mittelpunkt des Treffens stehen die großen Herausforderungen der neuen Energiewelt: Digitalisierung, Versorgungssicherheit, die Vernetzung der Sektoren Elektrizität, Wärmeversorgung und Verkehr sowie die Folgen des „Brexit“ für die europäische Energiewirtschaft. Der SEV stellt dabei die historisch gewachsene Südtiroler Energielandschaft vor und plädiert – gemäß dem europäischen Trend – für eine dezentrale, bodenständige und bürgernahe Versorgungsstruktur.

Diese – auch für den Wirtschaftsstandort Südtirol bedeutenden – Schlüsselthemen stellen die europäische Energiebranche zwar vor erhebliche Herausforderungen, bieten anpassungsfähigen und innovativen Unternehmen und Genossenschaften aber auch großartige Chancen. Übrigens: In Südtirol werden Handlungsräume für die Energieversorgung der Zukunft von kleinen und mittleren Akteuren bereits heute sehr erfolgreich genutzt – etwa bei der Verknüpfung der Bereiche Wärme und
Strom in den Fernheizwerken oder der Verbindung von E-Mobility-Angeboten mit genossenschaftlicher Stromproduktion. Ein anderer Innovationsschub betrifft die Verlegung von Glasfasernetzen. Auch hier erschließen dezentral aufgestellte
Akteure in Südtirol neue Geschäftsfelder. Ein Beispiel dafür ist das Fernheizwerk Toblach-Innichen, das seine Lehrrohre zur Verlegung des Breitbandnetzes zur Verfügung stellt. Damit werden in den Gemeinden weniger Grabungsarbeiten notwendig – und die Kosten für die Haushalte sinken.



 
 
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