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World Energy Outlook 2016

28.11.2016
Bis 2040 wird der globale Energieverbrauch – im Vergleich zu den heute ermittelten Werten – um weitere 30 Prozent zunehmen: Das ist nur ein Ergebnis des im November von der Internationalen Energie Agentur (IEA) vorgelegen World Energy Outlook 2016. Der Energieträger Kohle verliert dabei zunehmend an Bedeutung, während die Nachfrage nach Erdöl als Treibstoff für Schiffe, Lastkraftwagen und Flugzeuge sowie als Rohstoff für petrochemische Produkte zunehmen wird. Mit anderen Worten: Das Zeitalter der fossilen Energieträger ist noch längst nicht vorbei – auch weil der Verbrauch von Erdgas laut den IEA-Prognosen bis 2040 weltweit um 50 Prozent ansteigen wird.

Die vom Klimagipfel in Paris vorgegebene Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad Celsius ist laut IEA nur möglich, wenn Investitionen umgeschichtet werden. So sollte 2040 nur ein Drittel des für die Energieerzeugung eingesetzten
Kapitals in fossile Energieträger investiert werden. Gleichzeitig setzt sich die IEA für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien ein und zwar vor allem im – häufig vernachlässigten – Bereich der Gebäudeheizung. Denn: Für die Versorgung mit Heizwärme wird mehr Energie verbraucht wird als im Strom- oder auch im Verkehrssektor. 2015 wurden weltweit etwa 150 Milliarden Dollar in erneuerbare Energieträger investiert. Mehr als 80 Prozent der Mittel flossen dabei in die Stromerzeugung und nicht einmal ein Prozent in den Heizungssektor.

Stichwort E-Mobility: Die IEA erwartet, dass die Flotte der Elektroautos  bis 2040 weltweit um den Faktor 100 zunimmt. Damit würde es 150 Millionen E-Autos geben. Jedes zehnte Auto hätte dann einen elektrischen Antrieb. Aber: Nach den
Szenarien der Energieagentur müsste es bis 2040 über 700 Millionen Elektroautos geben, um das Zwei-Grad-Ziel zu schaffen.



 
 
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