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Unsere Fragen – Ihre Antworten

02.07.2018
Verbrauch, Effizienz, Investitionen: Das EU-Projekt Rescoop+ befragt europaweit Mitglieder von Energiegenossenschaften. In Südtirol führt der SEV diese Umfrage mit ausgewählten Mitgliedsbetrieben wie etwa dem genossenschaftlich geführten Fernheizwerk Toblach-Innichen durch. Dessen Mitglieder erhalten in diesen Wochen auf dem Postweg einen 56 Punkte umfassenden Fragebogen. Mit ihren Antworten sollen Genossenschaftlerinnen und Genossenschaftler über ihr Selbstverständnis als Verbraucher und ihr Verhalten beim Konsum von Energie sowie über die Energieeffizienz des eigenen Haushalts, durchgeführte Energiesparmaßnahmen und Investitionen im Bereich der eigenen Energieversorgung Auskunft geben.

Der Hintergrund: Das Forschungsprojekt REScoop+ stützt sich auf eine Erfahrung, die zahlreiche REScoop-Genossenschaften in den vergangenen Jahren geteilt haben. Demnach haben Genossenschaftsmitglieder ihr Konsumverhalten in einem weitaus höheren Ausmaß geändert als die Kunden großer Stromkonzerne und den Energieverbrauch im eigenen Haushalt damit erheblich gesenkt. Zudem investieren Genossenschaftsmitglieder häufiger als andere Konsumenten in die Erschließung erneuerbarer Energieträger. REScoop+ will diesen Wandel untersuchen. Zugleich sollen Energiegenossenschaften dazu angeregt werden, die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen bei ihren Mitgliedern als Teil hres Kerngeschäfts zu verstehen.

Der von der EU-Kommission geförderte REScoop-Verbund wurde 2011 gegründet, um europäische Energiegenossenschaften, die ausschließlich auf erneuerbare Energiequellen setzen, zu unterstützen. 2015 gehörten REScoop 20-20-20 (Renewable Energy Sources COOPerative) 20 Mitglieder in 13 EU-Mitgliedsstaaten an und darunter befinden sich Dachverbände (wie der SEV) ebenso wie einzelne Genossenschaften. Heute vertritt REScoop 20-20-20 die Hälfte der 2.400 EU-weit bestehenden Energiegenossenschaften, die mit erneuerbarer Energie arbeiten.




 
 
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