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21.02.2016
Praktische Selbsthilfe, den Bedürfnissen vor Ort angepasst. Das hat in Südtirol Tradition. Bauern, Handwerker, Kaufleute und Unternehmer schlossen sich nach dem ersten Weltkrieg zu Genossenschaften zusammen, um ihre Gemeinden mit Strom zu versorgen. Angesichts der „Energiewende“ ist dieses solidarwirtschaftliche Konzept – auch in Südtirol – wieder aktuell.

Dabei setzen gerade bodenständige Genossenschaften technische Innovationen – vor Ort und bürgernah – um, genau wie die Energiepioniere in den zwanziger Jahren. Ein Beispiel für diese Avantgarde-Rolle ist die Verlegung von Breitbandnetzen für ein „schnelles“ Internet. Die 1921 gegründete Energiegenossenschaft Villnöss hat schon 2009 damit begonnen, entlang der eigenen Strom- und Fernwärmeleitungen Telekommunikationskabel zu verlegen. Heute können dort selbst Bergbauern – anders als in vielen Landesteilen – im Netz surfen.

Andere folgen diesem Beispiel: Manche Südtiroler Energiegenossenschaften haben bereits High-Speed-Kabel verlegt, andere werden das schon sehr bald tun. Kein Wunder: Dezentral aufgestellte Genossenschaften sind nah an ihren Kunden, die hier auch Mitentscheider sind – und können daher weitaus schneller auf deren Bedürfnisse reagieren, als Energiekonzerne.

 
 
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