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Sonderweg in Gomion

27.11.2018
 Eine neue Dienstleistung, die auch für andere Strom- und Wärmeversorger interessant sein könnte: Die Elektrogenossenschaft Gomion im Passeiertal will ihren 150 Mitglieder autonome oder teilautonome Heizungsanlagen vermieten, um den hohen Stromverbrauch im Winter zu senken. Weil der Bau eines eigenen Fernheizwerks in diesem Gebiet nicht rentabel ist, sollen mit Holz befeuerte Öfen oder Wärmepumpen die teuren Elektroheizungen ersetzen. Der Hintergrund: In den Monaten November – März übersteigt der Verbrauch der Stromabnehmer die Gesamtproduktion des eigenen Kraftwerks deutlich. „Wir müssen in dieser Zeit zukaufen und das wollen wir vermeiden“, sagt der Obmann der Genossenschaft Josef Pichler. Ein mit dem SEV entwickeltes Projekt wird derzeit getestet. In der Heizperiode 2019/2020 soll dieses Modell dann allen interessierten Mitgliedern angeboten werden. 

Die Genossenschaft wird die aufgrund der jeweiligen Bedürfnisse ausgewählte Heiztechnik ankaufen. Die einzelnen Mitglieder übernehmen wiederum die Instandhaltung sowie den Brennstoffeinkauf. Josef Pircher: „Wir sind überzeugt, dass dieses Projekt für unsere Mitglieder einen Mehrwert darstellt und dass es eine sinnvolle Erweiterung unserer Tätigkeit darstellt“. Die Elektrogenossenschaft Gomion wurde 1973 von 26 Bewohnern gegründet und kaufte ein Jahr später das Kleinkraftwerk „Langwies“ mit der Verteilerlizenz. Heute versorgt die Genossenschaft Gomion sowie die Weiler Glaiten, Schlattach, Hinteregg und Christl.
 
 
 
 
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