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REScoop: Südtirol in Izmir

12.12.2018
Südtiroler Heiztechnik macht Schule: In der türkischen Hafenstadt Izmir hat der SEV auf einer vom Genossenschaftsverbund REScoop.eu veranstalteten Tagung ein wichtiges Resultat des Forschungsprojekts Fernwärme 2030 vorgestellt. Konkret: Gemeinsam mit den Fernheizwerken Laas-Eyrs und Gossensass wurde in zwei Schulen ein hydraulischer Abgleich durchgeführt, um die Auswirkungen der Optimierung von Kundenanlagen zu untersuchen. Dazu installierten Techniker in den beiden mit jeweils 500 Heizkörpern ausgerüsteten Gebäuden innovative Thermostate, um die Rücklauftemperatur im Wärmenetz zu senken. Die ermittelte Kostenersparnis aufgrund dieser Maßnahme lag in Gossensass und Lass bei 15 bis 18 Prozent pro Jahr. 

Das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung geförderte und vom Südtiroler Energieverband als Leadpartner geleitete Forschungsprojekt Fernwärme 2030 startete im September 2016. Dabei wurden in Zusammenarbeit mit drei Südtiroler Fernheizwerken und mehreren Partnerbetrieben innovative Verbesserungsmaßnahmen in den Schlüsselbereichen Brennstoffnutzung, Wärmeverteilung und Betriebsführung entwickelt und praxisnah getestet. Am 23. November haben der SEV und die Projektpartner die Ergebnisse im Rahmen einer Fachtagung im NOI Techpark in Bozen vorgestellt. 

Der von der EU-Kommission geförderte REScoop-Verbund wurde 2011 gegründet, um europäische Energiegenossenschaften, die ausschließlich auf erneuerbare Energiequellen setzen, zu unterstützen. Heute gehörten REScoop.eu (Renewable Energy Sources COOPerative) 38 Mitglieder in 13 EU-Mitgliedsstaaten an und darunter befinden sich Dachverbände (wie der SEV) ebenso wie einzelne Genossenschaften.
 
 
 
 
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