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Parametrischer Tarif: Erfolgreiches Lobbying

28.04.2018
Jetzt ist es amtlich: Am 11. April 2018 hat die ARERA den parametrischen Tarif für Stromverteiler definitiv umgesetzt. Dieser
Beschluss übernimmt – und darauf sind wir sehr stolz – weitgehend die Positionen des SEV.

Konkret: In den intensiven Gesprächen mit der ARERA hat sich der SEV dafür eingesetzt, dass Stromverteiler, die in einem Versorgungsgebiet mit geringer Bevölkerungsdichte arbeiten und aufgrund der geographischen Bedingungen höhere Kosten tragen müssen, bei der Tarifgestaltung nicht benachteiligt werden.

So hat der SEV erreicht, dass Verteilerbetrieben auf über 600 Höhenmetern ein höherer Tarif zugestanden wird. Ebenso wird im parametrischen Tarif die Tatsache berücksichtigt, dass viele Verteiler nur wenige Abnehmer pro Kilometer Leitung haben. Demnach wird jenen Unternehmen eine zusätzliche Aufstockung des Tarifs zugestanden, die weniger als 21 Kunden pro Kilometer Leitung versorgen. Und: Investitionen die aufgrund von großen Produktionsanlagen im eigenen Netz umgesetzt werden müssen oder nach Naturkatastrophen durchzuführen sind, werden zusätzlich gefördert 

Hervorzuheben ist auch, dass jetzt eine Übergangsfrist gewährt wird. Damit wird der bislang angewandte punktuelle Tarif in einem Zeitraum von sechs Jahren an den neuen Tarif angeglichen. 

Unser Fazit Bei der Ausgestaltung des parametrischen Tarifs haben SEV und ARERA positiv und konstruktiv zusammengearbeitet. Dabei ist die Aufsichtsbehörde allen wesentlichen vom SEV gestellten Forderungen, die für die Südtiroler Stromverteiler von Bedeutung sind, nachgekommen. 



 
 
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