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New Energy Outlook 2016

28.06.2016
Der Bau fossiler Kraftwerke wird innerhalb der nächsten zehn Jahre seinen Höhepunkt erreichen. Dann übernehmen die immer günstigeren erneuerbaren Energien. Das sagt der New Energy Outlook 2016 voraus. Der Grund für diese Entwicklung ist einfach: Der Abbau und die Verstromung der fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas wird immer teurer, die Kosten für Wind- und Solaranlagen sinken dagegen. Den Wendepunkt sagen die Analysten von Bloomberg New Energy Finance (BNRF) in ihrem New Energy Outlook (NEO) 2016 für das Jahr 2027 voraus. Dann werde der Strom neuer Wind- und Solaranlagen billiger sein als der von bereits bestehenden Kohle- und Gaskraftwerken.

Konkret: Laut BNRF-Berechnungen  werden die Kosten für Strom aus Windkraftanlagen an Land bis 2040 um 41 Prozent sinken. Für Solarstrom rechnen die Analysten sogar mit einer Reduzierung um 60 Prozent. Und die Vergangenheit gibt ihnen Recht: Seit 1976 sind die Solarmodulkosten um 99 Prozent gesunken, seit 2008 um 80 Prozent. Bei der Windenergie nehmen mit jeder Verdoppelung der Kapazität die Kosten um 19 Prozent ab. Europa werde sich laut dem New Energy Outlook (NEO) 2040 zu 70 Prozent mit sauberem Strom versorgen, derzeit sind es 32 Prozent. Dennoch: Auch 2040 werden Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke weltweit ungefähr die gleiche Leistung haben wie heute. Das zeigt die NEO-Grafik der jährlichen Stromerzeugung bis 2040. Denn mit dem rasanten Wachstum der Erneuerbaren Energien steigt auch der globale Energiebedarf enorm, zum Beispiel für Elektroautos, der laut BNEF 2040 bei acht Prozent liegen wird. Der Anteil an Ökostrom steigt zwar stark an, die Menge des klimaschädlich erzeugten, fossilen Stroms wird dennoch kaum sinken.

Link:New Energy Outlook 2016
 
 
 
 
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