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FHW: Der Rekurs

28.02.2018
Der SEV, der Verband der italienischen Biomassefernheizwerke fiper sowie mehrere Heizwerke, Energiebetriebe und Energiegenossenschaften (vor allem aus Südtirol) werden beim zuständigen Verwaltungsgericht in Mailand Rechtsmittel gegen den Beschluss 24/2018/R/tlr der Aufsichtsbehörde ARERA einlegen. Dieses im Januar veröffentlichte Dokument regelt die Vertragsgestaltung bei Neuanschlüssen und die Ausübung des Rechts auf Vertragsauflösung durch den Kunden. Laut ersten Berechnungen von fiper wird die Umsetzung der von der ARERA vorgegebenen Maßnahmen die Kosten der Fernheizwerkbetreiber um zwei bis acht Prozent ansteigen lassen.

Der SEV ist davon überzeugt, dass diese Regulierungsmaßnahmen unnötig sind und einen sehr gut funktionierenden Sektor zusätzliche und zum Großteil nicht gerechtfertigte Auflagen aufbürden. Deshalb hat sich der Verband zu diesem Schritt
entschlossen. Die ersten Regulierungsmaßnahmen treten am 1. Juni 2018 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt müssen alle neu erstellten Kostenvoranschläge und Verträge den von der ARERA vorgegebenen Kriterien entsprechen. Bestehende Wärmelieferverträge behalten bis zum 31. Dezember 2020 ihre Gültigkeit. Ab dem 1. Januar 2021 sind dann alle Wärmelieferverträge den Vorgaben der ARERA anzupassen.

 
 
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