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Europas Trends

02.04.2014
Die Dezentralisierung der Erzeugung, der Aufbau intelligenter Stromnetze (Smart Grids), Bürgerbeteiligung und kundenorientierte Angebote: Das sind – laut einer im Auftrag des Südtiroler Energieverbands erstellten Studie des international vernetzten Consulting-Unternehmens Pöyry – die zukunftsweisenden Trends in der europäischen Energielandschaft. 

Pöyry-Experten hatten in den vergangenen Monaten die „kooperative Energieversorgung in Südtirol im europäischen Kontext“ untersucht und dabei aktuelle Daten recherchiert, die als Planungsunterlagen verwendet werden können. Demnach spielen Energiegenossenschaften in der EU für eine dezentrale und nachhaltige Energiewende eine immer größere Rolle. Heute wird mehr als die Hälfte der Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie in Deutschland und Dänemark von Genossenschaften getragen. 2001 gab es in Deutschland gerade mal 66 Energiegenossenschaften, 2012 war deren Zahl schon auf 736 angestiegen.

In den vergangenen Jahren wurden in der EU 2000 Energiegenossenschaften gegründet  und Südtirol nimmt angesichts dieser Entwicklung mit seinen dezentral ausgerichteten Produzenten und Verteilern eine Vorreiterrolle ein. Dieser Trend betrifft nicht nur Europa: In den USA werden 12 Prozent der Bevölkerung mit genossenschaftlichem Strom versorgt.




 
 
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