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Europas Strategie

15.10.2014
Europa als Klimakontinent? „Ich möchte, dass die europäische Energieunion zum Weltmeister erneuerbarer Energien wird“, kündigte der neue Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, nach seiner Wahl im vergangenen Juli an. Der Ausbau erneuerbarer Energie sei „eine Notwendigkeit für eine Industriepolitik, die darauf abzielt bezahlbare Energie zu sichern“.

Im Oktober legt die EU ihre Klimaziele für 2030 fest – die dezentrale Versorgung mit erneuerbarer Energie nimmt dabei eine Schlüsselposition ein.

Die europäische Energiepolitik müsse deshalb grundlegend reformiert und organisatorisch neu aufstellt werden. Das Ziel sei ein europäischer Energiemarkt, in dem Kräfte gebündelt, Infrastrukturen vernetzt und zusätzliche Energiequellen erschlossen werden. „Die Bedeutung dezentraler Strukturen nimmt dabei immer mehr zu“, sagt der Geschäftsführer des Südtiroler Energieverbands (SEV) Rudi Rienzner. Als Mitglied mehrerer internationaler Verbände ist der SEV auch in Brüssel vertreten – und nimmt dort aktiv an der Energie-Debatte teil.

Ende Oktober wird der Europäische Rat ein neues Rahmenprogramm für die Klima- und Energiepolitik für die Zeit zwischen 2020 und 2030 verabschieden und das EU-Ziel für den Anteil Erneuerbarer Energien am Gesamtverbrauch auf 27 Prozent für 2030 festsetzen. Klar ist: Ohne die Sträkung dezentraler Versorgungsstrukturen wird das kaum möglich sein.

 
 
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