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Ein gutes Geschäft?

27.03.2018
Es geht um viel Geld. Das Land trennt sich von Alperia-Anteilen. Die Gemeinden sollen die Aktien über die eigene
Beteiligungsgesellschaft Selfin GmbH erwerben. Ist diese enorme Investition für die Gemeinden, angesichts niedriger Strompreise und eines schwierigen Marktumfelds, ein gutes Geschäft – oder eine Lastenumverteilung zugunsten des
Landes?

Heute hält die Selfin GmbH 3,55 Prozent des Gesellschaftskapitals der Alperia AG. Dieser Anteil soll um weitere zehn Prozent aufgestockt werden. Der Wert dieser Finanzbeteiligung (ohne Verwaltungsrechte) beträgt 97,4 Millionen Euro. Ein echtes Mitspracherecht bei Alperia wäre auch nach einer Aufstockung der Selfin-Anteile nur gegeben, wenn sich das Land und die Städte Bozen und Meran uneinig sind und die  - lediglich indirekt beteiligten - Selfin-Gemeinden (derzeit 99) eine gemeinsame Position vertreten.

Laut der Alperia-Bilanz 2016 hätte die Verzinsung des in der Selfin GmbH investierten zusätzlichen Kapitals nur 1,54
Prozent betragen. Wäre es für eine Gemeinde da nicht sinnvoller, in lokale – und selbstbestimmte – Energieprojekte zu investieren? Der SEV lädt Nach- und Umdenken ein. Schließlich handelt es sich hier um das Geld der Bürgerinnen und Bürger.



 
 
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