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E-Busse: Vorfahrt in China

30.10.2017
China setzt auf elektrisch angetriebene Busse. So sollen etwa in der chinesische Metropole Shenzhen im kommenden Jahr nur noch E-Busse verkehren. Der aktuelle ZEUUS-Bericht (Zero Emission Urban Bus System) bestätigt, dass in asiatischen Ländern mit Abstand die meisten E-Busse im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden. China ist mit erheblichem Abstand der größte Nutzer und unterhält mehr als 170.000 elektrische Linienbusse und Reisebusse. Sie werden zum überwiegenden Teil in großen Städten wie Shenzhen, Shanghai, Beijing oder Nanjing eingesetzt.

Weltweit sind etwa 173.000 elektrische Busse im Einsatz, heißt es in dem Bericht. China hat also einen Marktanteil von mehr als 98 Prozent. Interessant ist, dass die Forschung und Entwicklung neuer Technologien größtenteils in Europa stattfindet. Dass China einen komplett elektrisierten Nahverkehr anstrebt, zeigt der Zeeus-Report am Beispiel Shenzhen. In der Stadt fahren momentan knapp 4.900 Elektrobusse. Zum Ende des Jahres 2017 will die Stadt alle 16.493 Fahrzeuge auf elektrische Motoren umstellen. Möglich wird diese Investition durch hohe Subventionen und Steuervorteile von der chinesischen Regierung. Den Erwerb von E-Bussen unterstützt diese mit 81.600 US-Dollar pro Fahrzeug

Dabei setzt China auf das kabellose Akkuladen durch Induktion. Die Technologie wurde 2014 entwickelt und ist seit Juni 2015 im Einsatz. In den westlichen Ländern ist die Motivation, in Elektrobusse zu investieren, nicht ganz so hoch. Die USA nutzen etwa 200 voll batteriebetriebene E-Busse, die meisten davon als Transitfahrzeuge in der kalifornischen Metropole Los Angeles. Die Stadtflotte soll erst bis 2040 vollständig elektrisiert werden.

Der Link zum ZEUUS-Report
 
 
 
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