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Boom - und fallende Preise

02.05.2017
2016 hat sich der Vormarsch der erneuerbaren Energien gleichzeitig verlangsamt – und beschleunigt. So sind Investitionen
zur Erzeugung erneuerbarer Energie – mit Ausnahme großer Wasserkraftwerke – um 23 Prozent auf 241,6 Milliarden US-Dollar gefallen. Gleichzeitig wuchs die installierte Leistung im Bereich der Erneuerbaren von 127,5 GW im Jahr 2015 auf
den Rekordwert von 138,5 im Jahr 2016.

Addiert man die neuen Produktionsanlagen in den Bereichen Wind, Solar, Wasser, Biomasse, Geothermie und Abfall zusammen, machen diese 55,3 Prozent der gesamten 2016 weltweit zugebauten Kapazität zur Stromerzeugung aus. Ein Grund warum die Anzahl der installierten Anlagen bei geringeren Investitionen zunahm, waren die dramatisch sinkenden
Preise für PV-Anlagen und Windparks (onshore und offshore). Weltweit wurden 2016 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 75 Gigawatt neu installiert – so viel wie noch nie zuvor. In der Spitze liefern sie so viel Strom wie etwa 120 mittelgroße Kohlekraftwerksblöcke. Eine internationale Forschergruppe prognostiziert dann auch im Wissenschaftsmagazin „Science“ dass sich die installierte Solarleistung bis 2030 mindestens verzehnfachen wird.

 
 
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